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KUNOs Nikolausfeier am 2. Advent 2005: Goppel gibt grünes Licht
KUNO soll Ende 2008, spätestens im Frühjahr 2009 stehen.
Der Nikolaus des Uniklinikums hatte am Sonntag, den 4.12.2005 für alle anwesenden Kinder ein kleines Geschenk. Aber auch der Wissenschaftsminister hatte ein Gedicht mitgebracht.
Der Chor Cantata Laetitia aus Thalmassing sorgte für eine wunderschöne musikalische Umrahmung mit internationalen und bayerischen Weihnachtsliedern. | Im Rahmen der Nikolausfeier im Klinikum machte die Staatsregierung konkrete Zusagen für den Bau der Kinderuniklinik: Wissenschaftsminister Thomas Goppel teilte mit, dass die Mittel für das Projekt KUNO im Doppelhaushalt 2007/2008 bereit gestellt werden könnten und unterzeichnete die so genannte „Haushaltsunterlage Bau“ — sozusagen der Startschuss für die staatliche Planung und somit Realisierung der Unikinderklinik. Dabei wird KUNO die Planungskosten übernehmen. Die Baukosten werden von KUNO und dem Freistaat Bayern gemeinsam getragen. Der Minister gab zwar zu bedenken, dass der Landtag den Plänen erst noch zustimmen müsse, aber, so Goppel: „im Jahre 2007 können wir hoffentlich den ersten Spatenstich erleben und das Gebäude dann vielleicht schon im Herbst 2008 oder im Frühjahr 2009 beziehen.“ Der Minister war so gut gelaunt, dass er die guten Nachrichten der Staatsregierung gleich in Reimen vortrug: Große, Kleine, Arme, Reiche an der Spitze Frau von Seiche, Unternehmer, Bauern, Kellner, vornedran auch Theo Zellner, Schaidinger, der Stadt-OB, von der Klinik Doktor B., alle die und viel mehr legten sich ins Zeug und quer, dass, wenn wir die Klinik bauen, extra auf die Kinder schauen, auf die Klinik, die sie heilt. Alle sind sich einig — s'eilt. Bald schon ziert das Briefpapier ein kleines schwarzes Rabentier. KUNO heißt der Sammelkrächzer, wird zum richtgen Euro-Lechzer, zieht und das im Tempo pronto, aus der Oberpfalz aufs Konto unsrer Kinderfreundeschar Euros — siebenstellig gar, unerwartet in der Höhe, dass es schnell und vorwärts gehe mit dem Kinderklinikbau in München staunt man und ruft wow! Setzt den Goppel zu dem Zwecke rein ins Auto auf die Strecke, um den Sammlern, den so tollen Stoibers großes Lob zu zollen. Im Gepäck hat er ganz schlau den Auftrag für die HU-Bau. Weil zur Zeit ein kleines Leckel klafft in unsres Freistaat Säckel, kommt er und empfiehlt fürs Erste — denn der Anfang ist das Schwerste —denen mit dem KUNO-Mammon. Nehmt ihn her! Fangt damit an schon. Und die Moral von der Geschicht? eine Sache kriegt Gesicht, wenn man statt nur rumzunörgeln anfängt, richtig dran zu werkeln. Lässt man wie hier den kleinen Raben die richtigen Ideen haben, begeistert man die Menschen und sammelt Geld bei jedem Grund, steckt es vor, damit was geht, bald schon auch das Haus entsteht das dann hier die Kinder heilt. Es eilt! Es bleibt dabei auch heut. KUNO freut sich riesig über diese positive Entwicklung. Aber, so warnte Dr. Michael Reng „Mit der Zusage der Bayerischen Staatsregierung kann sich KUNO nicht zurück lehnen: Wenn die Finanzierung so durchgeführt werden kann, wie derzeit geplant, brauchen wir noch mindestens eine Million.“
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Staatsminister Goppel überbrachte seine gute Nachricht in Versform | |
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Staatsminister Goppel überreichte die unterzeichnete „Haushaltsunterlage Bau“ | |
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Der Nikolaus brachte kleine Geschenke für die Kleinen. | |
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