Wir Ostbayern bauten unsere Uni-Kinderklinik selbst
KUNO — die groß angelegte Sammelaktion für die Kinder-UNiklinik Ostbayern — ist eine deutschlandweit einmalige Erfolgsgeschichte: Die Etablierung der Höchstversorgung für die Kinder Ostbayerns ist erreicht.
In der KUNO-Klinik St. Hedwig ist das Mutter-Kind-Zentrum fertiggestellt und ein Kernspintomograph installiert sowie das KUNO-Kinder-Notfallzentrum an die Erfordernisse der medizinischen Höchstversorgung angepasst.
Am Universitätsklinikum Regensburg wurde der Neubau der KUNO-Klinik fertiggestellt und Anfang 2010 in Betrieb genommen.
Der Leiter der beiden KUNO-Häuser, Prof. Dr. Michael Melter, ist seit 2007 in Regensburg tätig.
Damit ist verwirklicht, was Viele für unmöglich hielten: die Bevölkerung Ostbayerns hat das ursprüngliche KUNO-Motto "Wir bauen unsere Universitäts-Kinderklinik selbst" vollständig umgesetzt.
Erinnern wir uns an den Beginn Ende März 2004: Auf dem Regensburger Haidplatz, der „Guten Stube“ der Stadt, spielten an einem Samstag „Donikkls und die Weißwürschtl“, der „Superstar 2004“ Elli Erl sang und Bürgermeister und Politiker aus Ostbayern wurden mit Münzen aufgewogen, die Kinder und Eltern in große, blaue KUNO-Tonnen geworfen hatten - dazu gab es Grillwürstel, Getränke und jede Menge gute Laune. Gleichzeitig wurde das KUNO-Flugblatt an alle Haushalte in Ostbayern verteilt (s. links).
Die KUNO-Stiftung
hat für die Bauprojekte in St. Hedwig und am Universitätsklinikum insgesamt rund 11 Millionen Euro Geld- und Sachspenden aufgebracht; der Freistaat Bayern hat in den Neubau am Universitätsklinikum zusätzlich rund 14 Millionen Euro investiert.
Damit ist der erste Zweck der KUNO-Stiftung realisiert: die "Errichtung der Kinderuniversitätsklinik" auf zwei Beinen.
Der zweite Stiftungszweck ist laut Stiftungssatzung der "Betrieb" dieser beiden KUNO-Häuser.
Dazu gehören:
- der Erhalt eines kind- und familiengerechten Umfelds beider KUNO-Kliniken durch eine entsprechende Ausstattung der Häuser,
- die nichtmedizinische, insbesondere psychologische Betreuung der oft schwer belasteten Kinder und deren Familien sowie
- die Unterstützung der Forschung in der Kinder- und Jugendmedizin.
KUNO - wie geht es weiter?
Die Umsetzung dieser Aufgaben bestimmt jetzt die Arbeit der KUNO-Stiftung.
Als erste Projekte - beide im KUNO-Haus St. Hedwig - werden umgesetzt
- die psychologische und pflegerische Betreuung von Familien mit Risiko- und Frühgeborenen
- die KUNO-Notfall-Lotsen im KUNO-Kinder-Notfallzentrum.
Die KUNO-Stiftung wird geleitet vom zweiköpfigen Stiftungsvoestand und dem siebenköpfigen Stiftungsrat. Sie untersteht der Stiftungsaufsicht der Regierung der Oberpfalz.
KUNO arbeitet eng mit dem VKKK - Verein für krebskranke und körperbehinderte Kinder - zusammen, der das Elternhaus neben der KUNO-Klinik am Universitätsklinikum errichtet hat und betreibt.



