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Ein Trostkoffer für schwere Zeiten

Jeder Krankenhausaufenthalt eines Kindes ist eine große Belastung für die gesamte Familie auf vielen verschiedenen Ebenen. Hierbei spielt die emotionale Belastung gerade für die Eltern eine besonders große Rolle. Dabei macht es erst einmal keinen Unterschied, warum das Kind in der Klinik ist. Oft ist ein Krankenhausaufenthalt zeitlich begrenzt und die Kinder können in einem guten Allgemeinzustand nach Hause gehen. Jedoch betreut die Pädiatrische Intensivstation der KUNO Klinik am Universitätsklinikum Regensburg hauptsächlich schwer kranke Patienten, denen nicht immer geholfen werden kann. Gerade in solchen Situationen ist es besonders wichtig, die Angehörigen intensiv zu betreuen und durch diese schwere Lebensphase zu begleiten. Ein Hauptbestandteil der Arbeit auf der Pädiatrischen Intensivstation im Rahmen einer Sterbebegleitung ist es, eine Möglichkeit anzubieten, die Phase des Abschiednehmens liebevoll und individuell zu gestalten.

Hierfür haben die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen der pädiatrischen Intensivstation am UKR Janine Dotson, Lena Trump und Christina Weinzierl im Rahmen ihrer pädiatrischen Intensiv- und Anästhesie Fachweiterbildung einen Trostkoffer entwickelt, der Familien in der Phase der Trauer und des Abschiednehmens zur Verfügung gestellt werden kann. Er enthält unter anderem eine LED-Kerze für sanftes Licht und Modelliermasse für gemeinsame Handabdrücke sowie verschiedene ätherische Öle für die Anwendung der Aromapflege. Die KUNO Stiftung unterstützt dieses Angebot und finanziert den Trostkoffer und seinen Inhalt.

(Foto: Lena Trump)